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Das Prognostische Assessment

Ein prognostisches Assessment erweitert die Erkenntnisse des Assessments mit Fähigkeits- und Potenzialanalyse um eine weitere Dimension: die zukünftige Weiterentwicklung des betroffenen Menschen sowie die dazu benötigten Voraussetzungen, den Zeitrahmen und die Grenzen.

Die Besetzung von Kaderpositionen, insbesondere bei Top-Führungskräften, erfordert das zuverlässige Erfassen der Persönlichkeit sowie der Möglichkeiten und Grenzen in Bezug auf die Weiterentwicklung. Auch der erfahrenste Menschenkenner kann sich täuschen, auch bewährte Testverfahren können unvollständig sein oder gar falsche Resultate liefern – und Fehleinschätzungen können materiell und immateriell teuer zu stehen kommen.

Das prognostische Assessment wurde in langjähriger Forschung sowie mit der Erfahrung und Analyse aus über 500 Assessments in vielen Unternehmen, auf verschiedenen Kaderstufen und in unterschiedlichem kulturellem Umfeld entwickelt und verfeinert (siehe auch Informationen im Newsletter April 2012).

Eine präzise Aussage ist möglich: zu vorhandenen Fähigkeiten, zu Potenzialen (Talenten, die noch nicht oder erst teilweise bekannt oder genutzt sind) und zu erreichbaren Zielen, mit den notwendigen Rahmenbedingungen sowie dem dafür benötigten Zeitraum. Eine Überprüfung der Resultate nach dieser Frist stellt die Nachhaltigkeit sicher.

Eine (berufliche) Tätigkeit ist mit hoher Wahrscheinlichkeit sowohl erfolgsversprechend als auch befriedigend, wenn sie, so weit als möglich, sowohl den eigenen Fähigkeiten als auch den persönlichen Neigungen entspricht und diese bekannt sind. Es geht also darum, dass der betroffene Mensch eine passende Tätigkeit findet sowie, aus umgekehrter Sicht, dass für eine Tätigkeit der passende Mensch gefunden wird.

Da sich Tätigkeiten, vor allem aber Menschen, in der Regel verändern, zumindest aber weiterentwickeln, soll das Verknüpfen von Menschen mit Tätigkeiten sowie umgekehrt nicht nur kurz-, sondern auch längerfristig den Erwartungen entsprechen.

Daher werden sechs Ziele des Prognostischen Assessments definiert:

  1. Eine quantitativ weitgehend vollständige sowie qualitativ zutreffende Analyse der vorhandenen und verborgenen Fähigkeiten und Neigungen eines Menschen sowie dessen zu erwartende Weiterentwicklung.
  2. Bei Bedarf ein Vergleich mit einem Anforderungsprofil resp. der Analyse einer Tätigkeit sowie der Voraussetzungen dazu.
  3. Wie diese Weiterentwicklung gefördert sowie weitgehend sichergestellt werden kann – also die Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung, oder welche Voraussetzungen dazu notwendig sind.
  4. Wie lange diese Weiterentwicklung bis zum erwünschten (definierten und quantifizierten) Ziel dauert, d. h. der Zeitraum, bis wann die Fähigkeiten des betroffenen Menschen den gesetzten Anforderungen entsprechen.
  5. Wo die Grenzen der Weiterentwicklungsmöglichkeiten liegen – entweder hinsichtlich der anvisierten Ziele (bei einem Selektions-Assessment) oder grundsätzlich, wobei ein Zeithorizont von 3 – 5 Jahren realistisch ist.
  6. Wie die Resultate überprüft und langfristig sichergestellt werden können: die Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit.

Das Prognostische Assessment eignet sich für alle Kaderstufen, einschliesslich Geschäftsleitung und Verwaltungs- / Aufsichtsrat, jedoch ebenso für junge Menschen zur umfassenden Potenzial-Abklärung. Es handelt sich in der Regel um ein ganztägiges Einzel-Assessment. Die Zielsetzung wird mit dem Auftraggeber individuell abgestimmt.